Schmerz – neu gedacht

Schmerz lässt sich nicht sehen, aber verstehen. Und genau das hilft, sicher und selbstbewusst zu handeln.

Schmerz lässt sich nicht sehen, aber verstehen. Und genau das hilft, sicher und selbstbewusst zu handeln.

Schmerz ist Dir wahrscheinlich vor allem als etwas Negatives bekannt. Manchen Schmerz kannst Du gut einordnen – „Geht gleich wieder vorbei“ – und manchmal fordert er Anpassungen der Haltung und des Verhaltens ein oder macht uns sogar Angst.

Oft gehen wir davon aus, dass Schmerz als Warnsignal dient: Er soll uns dazu bringen, unser Verhalten anzupassen, um Schaden zu vermeiden. Dabei ist wichtig zu wissen, dass die Intensität des Schmerzes nicht zwangsläufig mit dem Ausmaß einer Gewebeschädigung zusammenhängt.

Ein Beispiel: Barfuß auf einen Legostein zu treten hat noch niemanden in die Notaufnahme gebracht – und doch tut es extrem weh. Gleichzeitig hatte fast jeder schon einmal einen blauen Fleck, der eindeutig durch eine Gewebeschädigung entstanden ist, ohne dass wir den Moment der Verletzung überhaupt bemerkt haben.

Was bedeutet das für uns?

Schmerz ist nichts, was man sehen oder anfassen kann – aber etwas, das man verstehen und beeinflussen kann.

Wie viel darf ich heben, wenn es spannt?
Es zieht hier und da – ist das schlimm?

Wir helfen Dir dabei, Dein Verhalten sinnvoll und selbstsicher anzupassen.